Feinguss

  • In Stahl: allg. Baustahl, C-Stahl, Legierungsstahl, Vergütungsstähle
  • Rostfreit (Inox): Ferritische und austenitische Stähle, Wasser- und chemieresistente Stähle etc
  • Stückgewichte ab 2 g bis 30 kg, alternativ bis 200 kg
  • Bearbeitung und Oberflächenbehandlung möglich
  • Spezialitäten:
    – Polieren von Feingussteilen (Hand-Polieren und Elektro-Polieren), insbesondere geeignet für dekorative Teile
    – Kleinstteile ab 2 g Stückgewicht

Eine unserer Spezialitäten ist der Feinguss. Unsere Werke, welche nach ISO9002 und QS16949 zertifiziert sind, können alle Anforderungen aus dem Bereiche der Automobil-Industrie und dem allgemeinen Maschinenbau erfüllen.

Wir giessen unseren Feinguss im Wachsausschmelzverfahren mit hochwertigem Wachs und mit dem Binder-Medium Keramik. Als Spezialität giessen wir Kleinstteile ab einem Stückgewicht von ca. 2 gr als Rohlinge.

Wir verwenden dieses Verfahren zum Giessen von Baustahl, Kohlenstoffstahl, Legierungsstahl, Rostfreiem Stahl sowie von Bundmetallen und Aluminium. Das Maximal-Gewicht für diese Teile beträgt ca. 200 kg. Die grösste Maschine erlaubt uns, Teile Dimensionen von 500 x 500 x 300mm zu giessen.

Quarz-Wachsausschmelzverfahren

  • In Stahl: allg. Baustahl, C-Stahl, Legierungsstahl, Vergütungsstähle
  • Rostfreit (Inox): Ferritische und austenitische Stähle, Wasser- und chemieresistente Stähle etc
  • Stückgewichte ab 2 g bis 30 kg, alternativ bis 200 kg
  • Bearbeitung und Oberflächenbehandlung möglich
  • Spezialitäten: Als Alternative zu bisher geschweissten Teilen, Wandstärken mindestens 3mm

Das Quarz-Wachsausschmelzverfahren ist ein in Europa wenig bekanntes Guss-Verfahren, welches gegenüber dem Feinguss massive Kostenvorteile und gegenüber dem Sandguss entscheiden-de Toleranzvorteile bringt.

In diesem Verfahren wird anstelle von Keramik (wie beim Feinguss) ein Niedrig-Temperaturwachs sowie Quarz-Sand als Binder eingesetzt. Damit sind weniger genaue Toleranzen als beim Feinguss giessbar und die Oberflächen sind rauer. Das Verfahren ist aber qualitativ sowohl bezüglich Toleranzen als auch Oberflächen über dem Sandguss anzusiedeln.

Wir verwenden dieses Verfahren zum Giessen von Kohlenstoffstahl, Legierungsstahl, Rostfreiem Stahl sowie von Bundmetallen und Aluminium. Das Maximal-Gewicht für diese Teile beträgt ca. 200 kg.

Sandguss (GG, GGG)

  • GG, GGG, Sphäroguss, Temperguss
  • Kohlenstoffstahl, Rostfreier Stahl, Aluminium und Kupferlegierungen
  • Stückgewichte ab 100 g bis 500 kg
  • Bearbeitung und Oberflächenbehandlung möglich
  • Spezialitäten: Maschinenformen geschweissten Teilen, Wandstärken mindestens 3mm

In Zusammenarbeit mit unseren Herstellerwerken können wir eine grosse Vielfalt von Sandguss-Technologien anbieten, welche von traditionellen Verfahren mit Holzwerkzeugen bis zu hochmodernen Maschinen-Formen reichen. Der Prozess wird ausgewählt aufgrund der technischen Machbarkeit und der zu fertigenden Stückzahl. Wir giessen Materialen wie Gusseisen und Sphäroguss (GGG, GG), Kohlenstoffstahl, Rostfreien Stahl, Aluminium und Kupferlegierungen. Der Gewichtsbereich reicht von einigen Gramm bis zu 5 Tonnen Stückgewicht.

Kokillenguss

  • Sämtliche Aluminium-Legierungen
  • Stückgewichte ab 100 gr bis 10 kg
  • Bearbeitung und Oberflächenbehandlung möglich
  • Spezialitäten: Komplexe Formen mit Einsätzen (Inlays)

Mit dem Kokillenguss-Verfahren produzieren wir Aluminium-Gussteile mit einem Gewicht zwischen 100 Gramm und 10 Kilogramm.
Von Hand werden die vorbereiteten Kokillen mit flüssigem Aluminium ausgegossen. Dieser Arbeitsvorgang verlangt viel Erfahrung und vor allem handwerkliches Geschick, denn davon hängt die Qualität des Gussstückes ab.

Das Kokillengießverfahren ist ein Gießverfahren, bei dem das flüssige Metall von oben in eine Dauerform, die Kokille, gegossen wird und diese allein aufgrund der Schwerkraft ausfüllt. Wichtig für die Qualität des Gusses ist die optimale Form der Kokillen. Es muss darauf geachtet werden, dass das flüssige Metall ausreichend schnell überall hinfließen kann, bevor die Erstarrung einsetzt. Auch müssen alle Bereiche des Gussteiles möglichst gleichmäßig abkühlen, sodass die Bildung von Lunkern verhindert wird. Um Hohlräume bzw. komplexe Konturen abzubilden sind sogenannte Kerne erforderlich, welche vor dem Eingießen des Metalls an der entsprechenden Stelle in der Kokille fixiert werden. Nach dem Abkühlen wird das Gussteil entformt und die eventuell eingesetzten Kerne (meist aus Gießsand) z.B. durch eine Rüttelvorrichtung wieder aus dem Gussteil entfernt.

Bearbeitung und Oberflächenbehandlung

mechanische Bearbeitung

Drehen, Fräsen, Bohren, Längslochborhen, Gewinde schneiden, Schleifen, Polieren usw. In Zusammenarbeit mit diversen Partnerfirmen in der Schweiz, Deutschland, Ungarn, Ukraine und China können wir (fast) sämtliche Bearbeitungsschritte vornehmen.

Oberflächenbehandlungen

Verzinken, galvanisch oder Feuer-, Beizen, Eloxieren, Pulverbeschichten usw.

Assembling

Immer öfter treten Kunden an uns heran, welche die einbaufertig gelieferten Teile auch gleich in ganze Baugruppen einbauen lassen wollen. Wir besorgen die Zusatzteile und liefern die fertige Baugruppe nach den kundenseitigen Vorgaben.